Die Marokko ReiseNavigation: Marokko PyrenäenMarokko06.2004 Unser lang ersehnter Urlaub, die letzten Vorbereitungen zogen sich bis spät in die Nacht! Am Vormittag ging es dann los, wir hatten 2800 km vor uns, mit Polo und Anhänger, auf der Autobahn erreichten wir grade mal eine Spitze von 100 km/h, dass war echt zach! Unser vorläufiges Ziel war Tarifa, auf dem Campingplatz konnte unser Hängerzug abgesperrt stehen bleiben. Von dort fuhren wir mit den Motorrädern zur Fähre nach Tanger! Unsere Strecke in Marokko war: Tanger- W-Küste - Moulag Bousselham – Meknes – Azrou – El Ksiba – Imilchil – Tagoudit – Tounfite – Boumia – Beni – Mellal – Quaouizarht – Bin el Quidane – Ifrane – Er Rachidia – Erfoud – Zagora- Mhamid – Quarzarat – Taroudant – El Quatia – Agadir – W Küste – Essaouria – Marrakech – Boumalne Dades – Ait – Quaritane – Tamtattouchte ( Abzweigung schwer zu finden Lohnt sich aber) – Zaouia – Sidi Moha ou Ayachi ( Todra und Dades Schlucht) – Fes – Quezzane – Chefchaouen – Tanger- Tarifa Danach war der Urlaub leider vorüber, aber wir konnten echt viel gelassenert sein, es konnte uns nichts mehr aus der Ruhe bringen! Höhepunkte!!!!!!!!!!!!!! Das letzte Bier in Spanien und ein kleine Geschichte! Am Abend noch ein paar Bier, wir saßen mit drei Deutschen am Tisch, sie erzählten die Geschichte von deutschen Pensionisten, die mit dem Fahrrad von Hamburg bis nach Tarifa fuhren. Dort setzten sie mit der Fähre über und fuhren durch Marokko, ihr Ziel war der Süden Afrikas. Aber es sollte nicht so weit kommen, nach nicht einmal 50 km mussten sie umdrehen, Kinder beschossen sie mit faustgroßen Steinen. Nach mehreren Angriffen der Kinder mussten sie umdrehen. Wenn wir wollten, könnten wir uns mit ihnen treffen. „Nein wir haben keine Zeit mehr wir müssen morgen Früh los," also gingen wir spät schlafen alles war fertig gepackt. Die Einreise nach Marokko! Der nächste Morgen 7.30, sofort auf, noch ein letzterguter spanischer Kaffee und dann Tickets für die Fähre, endlich oben. „Es war ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für Sabine und mich!“ Ein neuer Kontinent, was wohl auf uns warten wir, ob wir wohl wieder zurückkommen werden, vieles mehr schoss uns durch den Kopf. Als wir Tanger von der Fähre aus sahen, trauten wir unseren Augen nicht so vieles war anders als in Spanien. Marokko war so anders, wie Äpfel und Birnen. In Spanien ist alles schön, sauber und Vieles wurde neu gebaut, dazu ist in Marokko alles schmutzig und ungepflegte. Die Häuser haben kein Dach, na gut, ein anderes Land. Die Laderampe geht auf, die ersten Autos fahren hinaus, auf einmal wird sie wieder geschlossen, wir sind noch drinnen. Wir merken sie legt bei einem anderen Dock an, Gott sei Dank, die Laderampe geht wieder auf. Alle Fahrzeuge mussten in einer neuen Halle halten. Das Bild hab ich schon einmal gesehen, der Film spielte in Südamerika. Also zu uns zurück: Wir standen in der Halle. Es standen insgesamt mit unseren 2 Motorrädern noch vier Autos dort. Auf einmal kamen 12 Grenzbeamte auf uns zu und 6 Männer mit Arbeitsmäntel, Einer von ihnen sprang ganz aufgeregt vor uns herum und sagte immer:" Kein Problem, sagt nichts, ich mach das schon!" Wir bekamen ein etwas mulmiges Gefühl und warteten nur mehr, dass Soldaten mit ihren MP s` auf uns zusprangen. Es kam aber anders, der Mann meinte nun, gib den Grenzbeamten Geld, nur Münzen. Was soll es:" Wir wollten weiter. Es fing ja echt super an! Sie zeigten nur immer mehr und mehr Münzen. Auf einmal zeigten sie hektisch, ich müsste mitgehen und soll mein Geld mitnehmen. Es war alles so chaotisch, als nächstes mussten wir bewacht von einer Eskorte zum Polizeiposten. Sie saßen auf dem Transporter Waffen im Anschlag auf uns gerichtet. Die Gendarmen deuteten, wir sollen stehen bleiben. Ich musste mit ihnen in den Posten gehen. Die Beamten sprachen gebrochen französisch und ich englisch, Sabine konnte französisch, aber wir bemerkten, sie wollen nicht mit einer Frau sprechen, die weiblichen Geschöpfe zählen rein gar nichts in diesem Land. Zum Schluss verlangten sie auch noch 30 Euro Bestechungsgeld, aber dann konnte es endlich losgehen. Vorweg wir hatten nie wieder so negative Erfahrungen. Kinder und die Bevölkerung! Als wir nach Marokko kamen war es wirklich beängstigend, bei fast jedem Halt dauerte es nicht lange und einige Kinder standen neben uns. Sie riefen zu uns: „ Dirham, Bonbons oder Stylo!!!! Fortsetzung folgt ………………… ![]() |